Eigener Schnaps – es leben die Kirschen!
Die Idee bestand schon lange: Schnaps aus den eigenen Früchten im Garten; das wär’ doch was! So machne Garten-Saison versuchte ich bereits – allerdings bislang sehr erfolglos – meine Nachbarin von den Vorzügen eines eigenen Feuerwassers zu überzeugen. Und nun, da ich es schon fast aufgegeben habe, geht das Abenteuer Schnapsbrennen unerwarteterweise so richtig los.
Die Kirschen sind reif für die Ernte und das Fass steht bereit. Ernüchternd ist nur, dass ein volles Behältnis dieser Grösse lediglich mickrige sieben Liter Schnaps abwirft. Kommt dazu, dass ich mich noch mächtig ins Zeug legen muss bei Lese, ansonsten springt für mich nichts Hochprozentiges raus.
Sollte diese Schapsbrennerei ein Erfolg werden, so besteht durchaus noch Potenzial in der Geschmacksrichtung: da wären noch Pflaumen, Gravensteiner und Feigen, welche sich gleichermassen bestens in Alkohol umwandeln liessen.










Neeeiiiiiiinnnnn! Ist es nicht schade um die prallen Früchte? Sie so zu vermantschen und zu pressen ist traurig. “Frisch geniessen” ist mein Motto. Aber: chaqu’une à son goût….
Du bist sehr herzlich eingeladen, Dich an den Kirschen zu laben, bis zum Umfallen. Es sind heuer so viele, dass nebst der Schnapsbrennerei auch der persönliche Bedarf im Übermass gedeckt werden kann. Einzige Bedingung: Selber ablesen!
Ui – diese Einladung sollte ich nun wirlich nicht abschlagen. Hast du eine Leiter, oder muss ich die selber mitbringen?
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